NR Wurm: „Die ÖVP war früher noch eine Familienpartei, aber offensichtlich stehen heute nur mehr die Freiheitlichen zur Familie als Keimzelle der Gesellschaft.“

FPÖ fordert Diskussionsstopp hinsichtlich Homoadoption.

„Auf rund 100 Kinder in Österreich warten im Schnitt pro Jahr rund 1.000 Paare, die die Voraussetzungen als Adoptiveltern erfüllen. Das Verhältnis ist also 1:10. Es gibt somit genügend heterosexuelle Paare, die sich freuen würden, einem Kind ein schönes Heim zu geben“, erklärt FPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wurm in einer Aussendung. „Im Sinne des Kindeswohls gibt es also kein Problem. Daher gibt es auch keinen sachlichen Grund, ständig über Adoptionsrechte für Homosexuelle zu diskutieren“, so Wurm.

„Wir haben in Österreich wirklich andere Sorgen und vor allem echte Probleme, die gelöst werden müssen“, betont Wurm. Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Steuerlast, Bürokratie, Staatsverschuldung – da gäbe es wirklich genug zu tun. Der Kampf gegen die Familien- und Kinderarmut, eine bessere Unterstützung für Eltern mit chronisch kranken Kindern und behinderten Kindern und vieles mehr, hier gebe es ein großes und vor allem sinnvolles Betätigungsfeld, auch für die Familienministerin. Abgesehen davon hätten Kinder das Recht auf Vater und Mutter. „Das entspricht natürlich nicht dem linken Familienbild. Und darum geht es ja auch in Wirklichkeit. Traditionelle Werte wie die Familie sollen ausgehöhlt werden – und wenn es sein muss mit einer Scheindiskussion ums Adoptionsrecht. Die ÖVP war früher noch eine Familienpartei, aber offensichtlich stehen heute nur mehr die Freiheitlichen zur Familie als Keimzelle der Gesellschaft“, führt Wurm abschließend aus.