NR Wurm: „Eine Milliarde Euro Mehrbelastung trifft den Steuerzahler ab März 2014.“

FPÖ kritisiert Tirols Landeshauptmann, da dieser sich nicht auf die Seite der breiten Masse der Bevölkerung stellt

„Wo bleibt der Aufschrei von Landeshauptmann Platter – und der gesamten ÖVP-‚Westachse’ – gegen die demnächst drohenden Steuerhöhungen, die ÖVP und SPÖ ‚husch-husch’, mit einer Begutachtungsfrist von nicht einmal zwei Wochen, durchpeitschen wollen. Das ist der ‚schwarzen Westachse’ wohl keine sonntägliche Reise nach Wien wert, auch nicht dem Tiroler Landeshauptmann“, kritisiert heute FPÖ-Nationalrat Peter Wurm. Ab 1. März würden auch in Tirol die Autofahrer noch einmal ausgepresst wie die Zitronen. Der kleine Luxus eines Glas Sekt werde für viele unerschwinglich – ganz abgesehen von den Folgen der Steuer für die Gastronomie. Und bei den Unternehmern drehe die Regierung noch einmal an der Steuerschraube. Allein die Erhöhung der Kfz- und Versicherungssteuer und der Nova schlage insgesamt mit rund 280 Millionen Euro Mehrbelastung zu Buche, die Alkohol- und die Schaumweinsteuer mit rund 60 Millionen, die Erhöhung der Tabaksteuer bis 2016 mit 300 Millionen. Dazu kämen noch etliche Belastungen für die Wirtschaft, wie die Einschränkung des Gewinnfreibetrags. „Wir reden hier insgesamt von rund einer Milliarde Euro Mehrbelastungen für die Steuerzahler, die ab März – und teilweise sogar rückwirkend – gelten sollen. Dagegen hätten sich die ÖVP-Landeshauptleute querlegen müssen. Alles andere ist eine Themenverfehlung“, so Wurm.