NR Wurm: „Hermann! Mir graut’s vor dir.“

Die Versorgung der Gemeinde Rinn mit einer Kassenarztstelle, der Erhalt der direkten Zugverbindung Lienz-Innsbruck, der Lückenschluss beim Lärmschutz an der Inntal Autobahn im Gemeindegebiet von Volders sowie die Bürgerinitiative für ein sicheres Tirol und gegen Polizeipostenschließungen werden kommende Woche im Petitionsausschuss des Nationalrates behandelt.

„Hermann Gahr (ÖVP) und Max Unterrainer (SPÖ) geben ihren Tiroler-Anzug in Wien brav bei der Garderobe des jeweiligen Parteisekretariats ab. So einen Umgang mit Bürgeranliegen und der direkten Demokratie, wie wir ihn im Petitionsausschuss gesehen haben und wahrscheinlich demnächst wieder sehen werden, so etwas kann man offensichtlich nur in Wien lernen“, kritisiert FPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wurm, Mitglied des Petitionsausschusses. SPÖ und ÖVP würden ungeniert die Petition für einen Hypo-Untersuchungsausschuss ‚abwürgen‘. „Und was Hermann Gahr als stellvertretendem Ausschuss-Vorsitzenden dazu einfällt, ist: ‚Dann sollen sie halt noch einmal eine Petition machen‘. Wenn das keine offene ausgesprochene Geringschätzung gegenüber den Bürgeranliegen ist, was dann? Hermann, mir graut vor dir!“, so Wurm. Wenn sich diese Haltung im Petitionsausschuss kommende Woche fortsetzt, sehe ich schwarz für die Tiroler Anliegen, die noch behandelt werden, so Wurm. Konkret gehe es um die Versorgung der Gemeinde Rinn mit einer Kassenarztstelle, den Erhalt der direkten Zugverbindung Lienz-Innsbruck, den Lückenschluss beim Lärmschutz an der Inntal Autobahn im Gemeindegebiet von Volders genauso wie die Bürgerinitiative für ein sicheres Tirol und gegen Polizeipostenschließungen, gestartet von FPÖ-Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger. „Nächste Woche treten Hermann Gahr und Max Unterrainer im Petitionsausschuss den Offenbarungseid an, was sie sind: Tiroler Patrioten oder Wiener Parteisoldaten“, fragt Wurm abschließend.