NR Wurm: „SPÖ-Bildungspolitik hat das Schulsystem nachhaltig ruiniert.“

„Man muss den Schülern klarmachen, dass auch Leistung, Disziplin und Fleiß zum Schulerfolg gehören. Das fehlt in der Schulpolitik schon seit vielen Jahren.“

„Wenn ich einen Ratgeber schreiben würde, wie man ein Bildungssystem nachhaltig ruiniert, würde ich mir einen Ghostwriter von den Sozialdemokraten holen. Die haben seit den siebziger Jahren das Schulsystem in Österreich wirklich nachhaltig zerstört“, betont FPÖ-NAbg. Peter Wurm, Mitglied des Unterrichtsausschusses, im Zuge der Debatte im Nationalrat zur Absage der Pisa-Tests in Österreich durch Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Die sozialistische Bildungspolitik habe in den letzten Jahrzehnten hunderttausende Kinder zu „Versuchskaninchen“ in gesellschaftspolitisch-schulischen Versuchsreihen gemacht. Ergebnis: 25 Prozent aller Pflichtschulabsolventen können nicht sinnerfassend lesen, rechnen und schreiben, so Wurm. „Das ist eine Bankrotterklärung der Sozialdemokratie, weil es vor allem auch Kinder aus einem sozial schwachen Umfeld trifft. Es ist eine persönlichen Katastrophe für die Betroffenen und darüber hinaus ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden für Österreich – die Wirtschaft sucht etwa verzweifelt Lehrlingen, kann aber viele Pflichtschulabsolventen nicht nehmen“, so der freiheitliche Abgeordnete. Man müsse auch mit dem Irrtum aufräumen, dass Schule immer nur Spaß machen muss. „Man muss den Schülern klarmachen, dass auch Leistung, Disziplin und Fleiß zum Schulerfolg gehören. Das fehlt in der Schulpolitik schon seit vielen Jahren“, so Wurm. Eine Abschaffung der Noten oder die Abschaffung der Matura kommen für Wurm daher nicht in Frage „Die Ministerin ist aufgefordert, unseren Kindern eine nachhaltige Schulpolitik zu bieten, durch die alle wieder die Chance haben, etwas zu lernen“, betont Wurm.