NR Wurm und KO LA Federspiel: „Die Politik ist gefordert, damit sich die Tiroler in ihrem Land sicher fühlen können.“

Ein Sicherheitsgipfel auf Landes- und Stadtebene ist unumgänglich

„Einer betagten Dame wird ihr ganzes Erspartes geraubt, Jugendliche trauen sich nur mehr in Gruppen auszugehen, Geschäftslokale und Wohnungen werden immer mehr zur Spielweise von Einbrechern: Innsbruck hat ein Sicherheitsproblem. Die verantwortlichen Politiker müssen handeln“, fordern heute FPÖ-Nationalrat Peter Wurm und Klubobmann LAbg. Rudi Federspiel. Sie verlangen einen Sicherheitsgipfel auf Landes- und Stadtebene, zu dem auch ÖVP-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner geladen werden muss. „Zusätzlich muss Landeshauptmann Platter seiner Parteifreundin im Innenministerium klarmachen, dass keine Polizeidienststelle geschlossen werden darf – nirgends in Tirol. Wir brauchen nämlich keine Wiener Verhältnisse“, so Wurm und Federspiel. Der Raubüberfall auf den MPreis in Rum, der dramatische Fall jener alten Dame, die an ihrem 101. Geburtstag Opfer von Dieben wurde, sei leider nur die Spitze des Eisberges. „Senioren können sich bald nicht einmal mehr auf eine Parkbank setzen und sich dort sicher fühlen. Wenn Jugendliche ausgehen, sind sie abends in öffentlichen Verkehrsmitteln Freiwild. Geschäftsleute erzählen von wiederholten Einbrüchen, Vandalismus und Diebstählen. Wir steuern bei der Sicherheit auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu: Wer sich keine Alarmanlage, Bodygards – oder das Geld fürs Taxi – leisten kann, kann sich nicht mehr sicher fühlen, selbst in bester Innsbrucker Lage“, warnen Wurm und Federspiel. Die Polizei sei zudem chronisch unterbesetzt und stehe damit vielfach auf verlorenem Posten. „Wir laden die Frau Innenministerin herzlich auf eine abendliche Tour durch Innsbruck inklusive Parkbesuch, Warten auf und Fahrt in den Öffis ein – ganz ohne Security. Wenn sie sich das traut, sieht sie nachher vielleicht vieles anders. Wir warten auf einen Terminvorschlag, Frau Minister“, so Wurm und Federspiel.