NR Wurm und KO LA Federspiel: „Jeder Arbeitslose ist einer zu viel!“

Immer mehr Menschen haben in Tirol keinen Job – und die Landesregierung schaut zu. Das ist untragbar.

„ÖVP und Grüne müssen den Budgetvoranschlag für 2014 aufschnüren und zusätzliche Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und für die Wirtschaftsförderung bereitstellen“, fordern FPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wurm und der freiheitliche Klubobmann im Tiroler Landtag, Rudi Federspiel, in Zusammenhang mit den heute veröffentlichen Daten des Sozialministeriums zur Arbeitslosigkeit im November 2013. Laut den aktuellen Daten hätten 29.164 Menschen in Tirol keinen Job. Damit sei die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 9,7 Prozent gestiegen. „Der Bundesschnitt liegt mit 11,6 Prozent zwar darüber, aber das ist kein Grund in Tirol die Hände in den Schoß zu legen, wie Schwarz und Grün das tun. Jeder Arbeitslose ist einer zu viel“, so Wurm und Federspiel. Dazu kämen noch 2.775 Menschen, die in Schulungen „geparkt“ würden. Hier gebe es einen deutlichen Anstieg um 12,3 Prozent. Die Zahl der offenen Stellen in Tirol sei heuer im November gegenüber November 2012 um 5,4 Prozent gesunken. „Auch das müsste bei der Landesregierung alle Alarmglocken schrillen lassen“, betonen Wurm und Federspiel. Angesichts der enormen Steuerlast, die die Wirtschaft der SPÖVP-Koalition verdanke, sei es kein Wunder, dass es immer schwieriger werde Jobs zu halten bzw. zu schaffen. „Umso wichtiger ist es daher, dass die Landesregierung entsprechende wirtschaftsfördernde Anreize setzt“, so Wurm und Federspiel.