NR Wurm und LA Rieger: „Genmais-Zulassung muss verhindert werden. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter muss in Brüssel die Interessen der österreichischen Konsumenten und der Landwirte vertreten.“

Die FPÖ kämpft seit Jahren für ein generelles Genanbauverbot. Peter Wurm und Edi Rieger fordern ein generelles Anbau- und Import-Verbot.

NAbg. Peter Wurm, Mitglied des Ausschusses für Konsumentenschutz im Nationalrat und der FPÖ-Agrarsprecher im Tiroler Landtag LAbg. Edi Rieger üben scharfe Kritik an der geplanten Zulassung des umstrittenen Genmais „Pioneer 1507“ in der EU. „Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter muss in Brüssel die Interessen der österreichischen Konsumenten und der Landwirte vertreten“, so Wurm und Rieger. Für beide Politiker stellt die geplante Zulassung einen ersten Schritt dar, damit weiteres gentechnisch verändertes Saatgut zugelassen wird: „Die FPÖ sprach sich immer gegen Importe von gentechnisch veränderten Saatgut aus, und der Verkauf von gentechnisch veränderten Lebensmittel wurde ebenso von uns immer abgelehnt“, so Wurm. Für Rieger steht fest: „Die Lobby der Genindustrie will nun auf die EU-Behörden Druck ausüben. Wir sprechen uns gegen die Agrarlobby aus und stellen auf die kleinstrukturierte heimische Landwirtschaft ab. Diese gilt es zu stärken.“