NR Wurm und RfW-Obmann KommR. Vescoli: „Gestriges Wirtschaftsparlament bewies, dass die Tiroler Unternehmer und WK-Funktionäre gegen die schwarzgrüne Landesregierung sind.“

Hilfloser Landeshauptmann Günther Platter konnte Wogen bei der Sitzung nicht glätten. FPÖ bietet unzufriedenen Wirtschaftsbund-Funktionären politisches Asyl an

Für NR Peter Wurm und RfW-Obmann KommR. Winfried Vescoli war die gestrige Sitzung des Wirtschaftsparlaments der WK-Tirol, eine „scharfe und in dieser Dimension noch nie vorhandene Abrechnung der Unternehmer und WK-Funktionäre mit der schwarzgrünen Landesregierung.“ RfW-Obmann Vescoli präsentierte gestern im Wirtschaftsparlament Wurm als neuen Nationalrat der FPÖ. Wurm sitzt seit 2010 bereits im Tiroler Wirtschaftsparlament und ist derzeit der einzige Tiroler Wirtschaftsparlamentarier, der im Nationalrat vertreten ist. Vescoli verwies in seiner Rede darauf, dass die WK Tirol in Zukunft mehr Oppositionspolitik betreiben muss, um die Anliegen der Tiroler Unternehmer sowohl im Tiroler Landtag als auch in der Stadtgemeinde Innsbruck stärker und besser zu vertreten. Gerade in der Landeshauptstadt stößt die WK Tirol bei der Stadtregierung auf taube Ohren. Vescoli zeigt sich auch schockiert, dass sogar ÖVP Abgeordnete im Gemeinderat Anträge, die im Tiroler Wirtschaftsparlament von allen Fraktionen außer den Grünen, mitgetragen wurden, ablehnen. Wurm erläutert weiters: „Landeshauptmann Günther Platter, der nach den Berichten der einzelnen Sparten, das Wort ergriff, konnte nur mehr hilflos argumentieren, in dem er den Obleuten der einzelnen Sparten zusicherte, dass er die Berichte und die inhaltlichen Forderungen in das Koalitionsabkommen von SPÖ und ÖVP auf Bundesebene aufnehmen will. Die Proteste der ÖVP-Kammerfunktionäre war enorm.“ Er verweist darauf, dass die FPÖ jene Partei ist, die sich für Kleinunternehmen, sowie Klein- und Mittelbetriebe, massiv einsetzt: „Knapp 90 Prozent aller Tiroler Unternehmen gehören diesen Segment an. Die schwarzgrüne Landesregierung verhindert einen Wirtschaftsaufschwung und gefährdet Arbeitsplätze massiv.“ Wurm stellte in seiner Rede fest, dass „Tirol und die Tiroler Wirtschaft derzeit in Wien kein ‚standing‘ besitzt.“ Abschließend bot Wurm den unzufriedenen Vertretern des ÖVP-Wirtschaftsbundes politisches Asyl bei der FPÖ an.