NR Wurm: „Will die Regierung warten, bis Tirol das Armenhaus Österreichs wird?“

Tirol hat den größten Rückgang bei den offenen Stellen (-13,2 Prozent).

„27,6 Prozent mehr Arbeitslose im Vergleich zum März vergangenen Jahres: Das ist der mit Abstand schlechteste Wert aller Bundesländer. Das sollte für die Landesregierung ein Alarmsignal sein“, so heute NAbg. Peter Wurm zu den Arbeitsmarkdaten für März 2014. „Wo bleiben die von Schwarz-Grün groß angekündigten wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen? Es ist nicht fünf nach, es ist bereits 20 nach zwölf in Tirol. Die Karten müssen endlich auf den Tisch“, so Wurm. „Auch die Tiroler Wirtschaftskammer ist gefordert. Tirol hat auch den größten Rückgang bei den offenen Stellen (-13,2 Prozent). Jürgen Bodenseer sollte seinen Parteifreunden in Wien endlich klarmachen, dass ohne eine ordentliche Entlastung der Wirtschaft auch in Zukunft keine Jobs geschaffen werden können“, so Wurm. Statt Schönwetterreden wäre jetzt einmal Handeln angesagt. „Mit ‚Bellen‘ allein ist es nicht getan, ‚Zubeißen‘ wäre gefragt“, so Wurm. Er fordert zudem einen Arbeitsmarktgipfel für Tirol mit den Sozialpartnern und dem Sozialministerium. „Mit 27 Prozent mehr Menschen ohne Job liegt Tirol fast 18 Prozent über dem Österreich-Durchschnitt. Salzburg kommt auf fast 18 Prozent mehr Arbeitslose. Ein Arbeitsmarktgipfel, wenn schon nicht für Tirol allein, sondern für den Westen, ist ein Gebot der Stunde.“, so Wurm. Der freiheitliche Abgeordnete erinnert auch daran, dass sie besorgniserregenden Arbeitsmarktdaten nicht plötzlich „vom Himmel gefallen“ seien. „Das ist eine stetige Negativ-Entwicklung, der man jetzt endlich einmal gegensteuern muss. Oder wollen wir warten bis Tirol das Armenhaus Österreichs wird“, fragt Wurm abschließend.