Peter Wurm ist neuer Konsumentenschutzsprecher der FPÖ

Seit einigen Wochen hat der Tiroler Nationalratsabgeordnete und erfolgreicher Unternehmer Peter Wurm, die wichtige Funktion des FPÖ-Konsumentenschutzsprechers von Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl übernommen. „Ich bedanke mich sehr für das große Vertrauen seitens Generalsekretär Kickl, dass mir diese Funktion bereits nach einem knappen Jahr im Nationalrat anvertraut wurde, so Wurm. Herbert Kickl konnte in den letzten Jahren schon viele Erfolge im Konsumentenschutz erzielen und hat damit den ersten Grundstein gelegt, auf den man aufbauen kann. Der Konsumentenschutz ist ein wesentlicher Bestandteil der freiheitlichen Politik. „Die Sprecherfunktion zu übernehmen erfüllt mich mit Stolz“, so Wurm.

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Österreichische Interessen schützen

„Konsumentenschutz, ein wesentliches und zentrales Thema der Freiheitlichen, heißt für mich in erster Linie, sich schützend für den normalen Bürger einzusetzen, der durch EU-Verordnungen und Konzerninteressen mehr und mehr unter die Räder kommt“, so Wurm. Derzeit beziffert die Initiative „LobbyControl“ 20.000 Lobbyisten, die in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen nehmen und etwa 70 Prozent der Lobbyisten arbeiten für Großunternehmen und Wirtschaftsverbände. „In der Realität erleben wir, dass sich der Lobbyismus negativ auf österreichischs Klein- und Mittelbetriebe auswirkt, denen es unmöglich wird, mit Großkonzernen preislich zu konkurrieren. Das Interessensziel scheint die Erwirtschaftung eines maximalen Profits für Konzerne zu sein.“

Konsumentenschutzminister ist überfordert

Auf österreichischer Ebene ortet Wurm gerade im Bereich des Konsumentenschutzes ein Totalversagen seitens Sozialminister Hundstorfer. Als jüngste Beispiele wären hier zu nennen: Kontoüberziehungszinsen von bis zu 18%, Verzugszinsen in Höhe von 9,5% die Klein- und Mittelbetriebe an Krankenkassen abliefern müssen, zusätzliche Gepäckgebühren diverser Airlines, EU-Verordnungen die Mehrkosten bringen wie etwa das RDKS (Reifendruckkontrollsystem) oder zusätzliche Steuerbeschaffungen in Form von Sektsteuer um nur einige zu nennen.

Kunde ist König

„Wir fordern mehr Qualitätssicherung, der Kunde soll endlich wieder König werden. Die zahlreichen Verordnungen seitens der EU kosten unseren heimischen Kleinunternehmern viel Geld und den Konsumenten viel Nerven“, so Wurm. „Jeder Unternehmer weiß, dass die effiziente Bedienung von Kundenwünschen und Anforderungen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Deshalb kann es nicht sein, dass Unternehmen ihre Serviceleistungen, eine Bringschuld, zu einer Hohlschuld machen und die Arbeit an die Kunden abwälzen“, wo Wurm. Bestes Beispiel dafür: der starke Zuwachs an Inkassobüros, die gegen eine 25% Provision Fluggastrechte für Konsumenten durchsetzt. „Die extra eingerichtete Schlichtungsstelle für Fluggastrechte des BMVIT scheint ihren Zweck offensichtlich nicht zu erfüllen“, so Wurm.

Biografie

Der 1965 in Tirol geborene Wurm ist erfolgreicher Unternehmer und Geschäftsführer der Oscar Solutions GmbH mit Sitz in Mils in Tirol. Neben seiner politischen Funktion als Bezirksparteiobmann der FPÖ Innsbruck-Land, vertritt Wurm die FPÖ auch in der Sparte Handel im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Tirol. Außerdem bekleidet Wurm Mitgliederfunktion in den Ausschüssen für Konsumentenschutz, Petitionen und Bürgerinitiativen, Unterricht und Sport.