Umweltschutz: FPÖ setzt Initiative gegen Lebensmittelverschwendung

Eine neuerliche Initiative gegen Lebensmittelverschwendung setzt die FPÖ. Der freiheitliche Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm hat einen Antrag betreffend „Lebensmittelverschwendung verhindern“ im Nationalrat eingebracht. Das gesetzliche Maßnahmenpaket fußt auf einer Studie des österreichischen Ökologie-Instituts, des World Wide Fund For Nature (WWF) und der Initiative MUTTER ERDE. Jährlich fallen allein in Österreich 756.000 Tonnen Abfälle in diesem Bereich an, davon 491.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen.

491.000 Tonnen Lebensmittel wandern pro Jahr in den Müll

Die FPÖ möchte auf Grundlage dieser Studie die gesamte Wertschöpfungskette bei der Lebensmittelproduktion und Lebensmitteldistribution bis hin zum Konsumenten unter der zentralen Zielsetzung „Vermeiden vor Reduktion vor Weitergabe und vor Verwertung“ evaluieren und in weiterer Folge neu und damit ressourcenorientiert reorganisieren.

Ressortübergreifende Maßnahmen gefordert

Schon jetzt ist eines klar: Es wird umfassende und damit ressort- und gebietskörperschaftsübergreifende Maßnahmen benötigen, um im Sinne des Umweltschutzes, des Konsumentenschutzes sowie der Lebensmittelproduktion und Distribution eine Optimierung herbeizuführen und die Lebensmittelverschwendung nachhaltig einzudämmen.

Ausgerechnet Grüne lehnen Initiative ab

Bei diesem an sich grünen Thema ist die FPÖ bisher die einzige Partei, die entsprechende Maßnahmen gefordert hat. Insbesondere die Grünen, allen voran die Konsumentensprecherin im Parlament, Berivan Aslan, leisten hier Widerstand gegen den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Aslan nannte die FPÖ-Initiativen im Oktober 2016 sogar „populistisch“.