US-Fahrdienst UBER: Kanzlergattin wirbt für Taxi-Konkurrenz

Das Taxigewerbe ist in der Familie von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) offensichtlich nicht hoch im Kurs. Anders lässt es sich nicht erklären, dass Eveline Steinberger-Kern, die Ehefrau des SPÖ-Bundeskanzlers ausgerechnet für den US-Fahrdienst UBER die Werbetrommel rührt. Steinberber-Kern, Eigentümerin des Unternehmes The Blue Minds Company, wird als UBER-Lobbyistin mit folgendem Werbeslogan zitiert:

Egal, ob ich von einem Termin zum anderen muss oder nach der Arbeit mal meine Tochter abhole, Uber bringt mich pünktlich, sicher und verlässlich ans Ziel.

Die Freiheitlichen, allen voran FPÖ-Nationalrat Peter Wurm, haben von Anbeginn auf die feindliche Übernahme von Wiener Personenbeförderungsdienstleistungen durch das System UBER aufmerksam gemacht:

Ich habe eine Anfragenserie an alle Ministerien gestellt, die einerseits fragen, ob Mitarbeiter den Fahrdienstleister UBER benutzen bzw. die Fahrten dem Ministerium in Rechnung stellen, sowie andererseits, ob die Ehefrau von Bundeskanzler Christian Kern im Ministerium bzw. bei seinen Kabinettsmitarbeitern für UBER lobbyiert bzw. interveniert hat.
Der Fahrdienstleiser UBER ist wirtschaftsschädigend und macht sich ohne sich an die Vorgaben für die Ausübung des Taxigewerbers zu halten, als massive Konkurrenz zu den heimischen Taxlern breit. Da werden wir Freiheitliche nicht einfach dabei zusehen!

UBER im Visier der österreichischen Behörden

Dass UBER in Österreich keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge für die eingesetzten Fahrer zahlen soll und die Behörden – von Gewerbebehörde, über Finanzpolizei bis Arbeitsinspektorat – sich längst auf die Lauer gelegt haben, ist der Kanzlergattin offensichtlich entgangen. Zuletzt hatte etwa Sozialminister Alois Stöger, SPÖ-Parteigenosse von Bundeskanzler Kern mitgeteilt, dass das Arbeitsinspektorat hinter UBER her ist.

UBER schützt sich laut Medienberichten unter anderem durch eine eigene Software gegen Behördenkontrollen, die verhindern soll, dass Fahnder etwa als Fahrgäste mitgenommen werden.