Wurm: „Das ausgedünnte Filialnetz bereitet den Kunden großes Kopfzerbrechen, während der Post Vorstand über Rekord-Bilanzen jubelt.“

Innerhalb von 10 Jahren haben sich die Postfilialen in Tirol von insgesamt 221 auf 48 Filialen (Stand August 2014) reduziert und das Personal ist seit 2005 um rund ein Viertel verringert worden.

Durch die Schließungswelle der österreichischen Post AG wurde der Service weder billiger noch besser – das Gegenteil ist hier der Fall. Die Rahmenbedingungen haben sich für die Kunden deutlich verschlechtert. „Besonders in Hinblick auf die eingeschränkten Öffnungszeiten, wie z.B. des Kemater Post Partner, bereitet es speziell unseren älteren Mitmenschen Schwierigkeiten ihre Postagenden rechtzeitig zu erledigen“, so Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. Innerhalb von 10 Jahren haben sich die Postfilialen in Tirol von insgesamt 221 auf 48 Filialen (Stand August 2014) reduziert und das Personal ist seit 2005 um rund ein Viertel verringert worden. „Die Mitarbeiter sind durch die Personalengpässe stark überlastet. In den beiden kundensensiblen Bereichen, also Postamt und Zustellung, sind hunderte Planposten unbesetzt und die Kundenbeschwerden häufen sich. Außerdem ist durch das ausgedünnte Filialnetz die lokale Infrastruktur kaum bis gar nicht mehr gegeben“, kritisiert Wurm. „Hier herrschen Zustände die für keinen zumutbar sind, so Wurm, es kann nicht sein, dass hier auf Kosten der Kunden und Mitarbeiter bei der Post AG Rekord-Bilanzen eingefahren werden“, ermahnt Wurm den Vorstand der Post AG. Offenbar geht es den Herren Vorständen nur darum den Gewinn zu maximieren. Wir fordern eine Serviceleistung der österreichischen Post AG wie wir es vor der Schließungswelle gewohnt waren, im Sinne der Kunden und der Mitarbeiter“, so Wurm abschließend.