Wurm: „Klares Nein der Tiroler FPÖ zur Mehrwertsteuererhöhung.“

RfW-Obmann KommR. Winfried Vescoli betont, dass besonders Tiroler Tourismus unter einer Erhöhung leiden würde.

„An der Mehrwertsteuerschraube zu drehen ist das völlig falsche Signal und würde nicht nur zu weiterem sozialen Ungleichgewicht in diesem Land führen, sondern gefährdet auch den Wirtschaftsstandort Österreich“, so FP-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm und RfW-Obmann KommR. Winfried Vescoli. Von einer Verteuerung seien unter anderem Bücher, Zeitungen, Fernsehgebühren, Theater- und Konzertkarten, Tiere, Personentransporte und Hotelnächtigungen betroffen. „Der Druck auf die ohnehin gebeutelten Branchen, wird mit einer Anhebung des Mehrwertsteuersatzes zwangsläufig erhöht, so Vescoli, besonders für den Tiroler Tourismus wäre dies ein Wahnsinn“. Aktuell seien fast 25.000 Betriebe betroffen die direkt vom Tourismus leben, sowie mehr als 53.000 Menschen die im Tiroler Tourismus beschäftigt seien. Erhöhung der Logis sowie Verlust von zahlreichen Arbeitsplätzen wären laut Vescoli die Folgen. „Von Rot und Schwarz werden seit Jahren Strukturreformen verschleppt und die längst überfällige Entlastung des Mittelstandes wird einfach nicht umgesetzt. Nun greift man der gesamten Bevölkerung, die nicht Verursacher der schlechten Konjunktur ist, weiter in die Taschen, so Wurm weiter, eine Erhöhung kommt für uns deshalb keinesfalls in Frage“. Dies wäre genau ein verkehrtes Signal hinsichtlich der Massenkaufkraft und würde die Armen in diesem Land überproportional treffen. Es seien vielmehr massive Einsparungen im Verwaltungsmoloch notwendig. „SPÖ und ÖVP sollen endlich Einsparungen realisieren, anstatt Bürgern weiter in die Tasche zu greifen. Eine Steuerreform soll eine spürbare Entlastung für die Menschen in diesem Land zur Folge haben. Mit letztlich drei Euro mehr in der Tasche ist dies nicht getan“, so Wurm.