Wurm: Neue Überraschung aus Brüssel sorgt für Mehrkosten für Autofahrer und Regierung sieht dabei zu

Der Staat betreibe Geldbeschaffung im großen Stil – teurer Winter für die Autofahrer sei zu erwarten

„Einmal mehr wird unter dem Vorwand die Konsumenten zu schützen, frisches Geld aus den Geldbörsen der Österreichern gezogen: Ab 1. November tritt eine neue EU-Verordnung in Kraft, wonach alle neu zugelassenen und neu gekauften Autos mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verbaut sein müssen“, erklärt FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. „Wir reden hier, neben dem Reifensatz, von einer zusätzlichen Belastung von bis zu 150 Euro pro Sensor und pro Reifen sowie extra anfallende Montagekosten“, so Wurm.

„Insgesamt würde eine Belastung von bis zu 600 Euro pro Reifensatz für den Sommer sowie für den Winter anfallen. Das ist ja bitte nicht mehr normal, es wird den Menschen hier vorgegaukelt im Sinne der europaweiten CO2-Bilanz und der ‚aktiven Fahrsicherheit‘ teure Sensoren für den Reifendruck zu kaufen, wo kommen wir denn da hin?“, zeigt sich Wurm empört. Noch interessanter werde es dann 2017: Das Fehlen der Sensoren oder ein Funktionsfehler des RDKS würde dann als „erheblicher Mangel“ eingestuft, sodass kein Pickerl mehr ausgestellt werden könne.

„Herr Minister Hundstorfer, ich verlange eine klare Positionierung von ihnen und zwar im Sinne der Konsumenten, für die sie hier eintreten müssen. Niemand kann noch verstehen warum solche EU-Vorgaben mit fröhlichem Kopfnicken der Regierungsmitglieder durchgepeitscht werden. Ich bin schockiert, mit welcher Beharrlichkeit den Leuten des Geld aus der Tasche gezogen wird“, so Wurm.