Wurm: Parlamentarische Anfrage zu Arbeitslosenzahlen in Tirol.

Alarmierende Zahlen bei arbeitslosen Ausländern und Asylberechtigten – Zunahme der Arbeitslosenquote bei Ausländern von 22,5% zum Vorjahr.

Mit Ende Jänner 2015 waren von etwa 25.000 als arbeitslos gemeldeten Menschen in Tirol, rund 5.500 Ausländer, wovon etwa 70% keine abgeschlossene Pflichtschule, einen Pflichtschulabschluss oder eine ungeklärte Ausbildung hatten – dies hat Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) in einer aktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortung (3477/AB) des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Peter Wurm bekannt gegeben. „Die Zahlen sind alarmierend, bedenkt man die Qualifikation der Zuwanderer, die sich im Gegensatz der Behauptungen der Regierung nicht aus gut Ausgebildeten oder Akademikern zusammensetzt, sondern aus, keine abgeschlossene Pflichtschule‘ oder ,Pflichtschule‘ besteht“, betont Wurm. Schließlich käme die zunehmend steigende Arbeitslosenquote unter den Zuwanderern der letzten Jahre nicht von ungefähr, so Wurm. Interessant sei die Statistik der Asylberechtigten bzw. der subsidiär Schutzberechtigten in Tirol, so Wurm. Aktuell seien 302 Asylberechtigte und 117 subsidiär Schutzberechtigte arbeitslos gemeldet, aber nur 3 Asylberechtige und nur ein subsidiär Schutzberechtigter als arbeitssuchend vorgemerkt. „Diese Zahlen lassen nicht gerade auf besonderen Tatendrang oder Willen der Asylsuchenden rückschließen im neuen Land eine Arbeit zu finden“, so Wurm. Weiters befinden sich 41 Asylberechtigte und 22 subsidiär Schutzberechtigte in Schulungen des AMS.

Link zur Anfrage: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_03477/index.shtml